Das Theater mit dem Gender - 10 Jahre KosmosTheater

 8. März 2010  19 Uhr


Am 15. Mai 2000 eröffnete Elfriede Jelinek mit einer fulminanten Rede den von hunderten AktivistInnen erkämpften Frauenraum. Frauenförderung als Mittel zur Gleichstellung, in den 90ern eine Selbstverständlichkeit, kam seit damals - nicht zuletzt durch die Einführung von Gender Mainstreaming - ins Hintertreffen.

Bezüglich Gleichstellung der Geschlechter stürzt Österreich 2009 im globalen Vergleich von Platz 29 auf Platz 42 ab und liegt damit hinter der Mongolei. In einem Symposium befassen wir uns mit der aktuellen Situation von Frauen im Allgemeinen und Künstlerinnen im Besonderen.

Darüber hinaus wird wild gefeiert: Zur Eröffnung der Jubiläumswoche am Internationalen Frauentag mit einer Kunstaktion vor dem Theater, mit Buchpräsentation und Ausstellung, Videos und Live-Musik. Mehr Infos unter:
http://www.kosmostheater.at/  7, Siebensterngasse 42

 

                                                                                  Seminar: Täterstrategien

Kann das Wissen darüber sexuelle Gewalt verhindern?


Was denken TäterInnen, wie fühlen sie, wie handeln sie, wie wählen sie Kinder aus, welche Motive verfolgen sie? Was ist allen TäterInnen gemein und was unterscheidet sie? Und die wichtigste Frage: Welche Bedeutung hat dieses Wissen für die Prävention?
Das Seminar versucht den oft starren (erstarrten) Blick auf die Betroffenen einmal zu erweitern, hin zu den TäterInnen, um, bereichert durch die neuen Erkenntnisse, sich besser wieder den Betroffenen zuwenden zu können.


Referentinnen: Lilly Axster und Araba Evelyn Johnston-Arthur
Datum: 18.5.2010, 9.00 - 17.00 Uhr
Anmeldeschluss: 11.5.2010

Verein Selbstlaut
Berggasse 32/4
1090 Wien,
Tel: 810 90 31

http://www.selbstlaut.org/

 

                                                                                     FRAUENFILMNACHT am internationalen Frauentag

Montag, 8. März 2010, 19:30 Uhr Kongresssaal Arbeiterkammer Linz, Volksgartenstraße 40

Film „FALLEN“ – In Anwesenheit der Regisseurin des Films Barbara ALBERT

Fünf Frauen Anfang 30 treffen einander nach 14 Jahren auf einem Begräbnis in ihrer kleinen Heimatstadt wieder. Zwei Tage und eine Nacht erleben sie unverhofft gemeinsam; eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnt, in der alte Verletzungen aufbrechen aber auch Freundschaften neu gefunden werden.  

Österreich 2006, 88 Minuten, Regie Barbara Albert, mit Nina Proll, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss, Kathrin Resetarits, Gabriela Hegedüs.